Was ist BARF?
BARF ist die Abkürzung für „Bones And Raw Food“. Im Deutschen wird häufig die Bezeichnung „Biologisch artgerechtes rohes Futter“ verwendet.
Beim BARFen wird die Zusammensetzung der natürlichen Beute des Hundes als Orientierung für den Aufbau der Fütterung genutzt. Dieses Prinzip wird auch als Beutetierkonzept bezeichnet.
Eine ausgewogene BARF-Ration besteht deshalb nicht einfach nur aus Muskelfleisch. Je nach gewähltem Konzept gehören verschiedene tierische Komponenten wie Muskelfleisch, Innereien und rohe fleischige Knochen sowie weitere Bestandteile zur Ration. Ergänzt wird die Fütterung unter anderem durch geeignete pflanzliche Komponenten und Öle.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Auswahl einzelner Lebensmittel, sondern deren richtige Zusammenstellung und Mengenverteilung. Werden einzelne Komponenten weggelassen, müssen die dadurch fehlenden Nährstoffe gegebenenfalls auf andere Weise ausgeglichen werden.
BARF bietet dadurch viele Möglichkeiten, die Fütterung individuell zusammenzustellen. Gleichzeitig sind einige grundlegende Kenntnisse erforderlich, damit die Ration langfristig ausgewogen und bedarfsgerecht aufgebaut ist.
Auch besondere Anforderungen können bei der Rationsgestaltung berücksichtigt werden. So kann beispielsweise eine knochenfreie Fütterung sinnvoll umgesetzt werden, wenn die entsprechende Nährstoffversorgung anderweitig sichergestellt wird.
Wer sich bei der Zusammenstellung der Fütterung unsicher ist oder einen individuell berechneten Futterplan für sein Tier wünscht, kann sich gerne im Rahmen meiner Ernährungsberatung unterstützen lassen.
